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Nora Johanna Gromer

 

ist als freie Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für Schauspiel und Musiktheater tätig.

 

Die gebürtige Stuttgarterin studierte Innenarchitektur in Mainz und Wiesbaden (Diplom 2006) und Bühnenbild und Kostümbild in Berlin (Master 2010). Im Zuge von Assistenzen während ihres Studiums arbeitete sie u.a. mit Hans Neuenfels, Heike Scheele, Herbert Murauer, Christof Loy, Frank Philipp Schlößmann und Andreas Homoki zusammen. Beim Berliner Theatertreffen 2010 und 2011 stattete sie – in Zusammenarbeit u. a. Stephan Kimmig, David Bösch, Tilmann Köhler – die szenischen Lesungen des Stückemarktes aus.

 

Erste eigene Bühnen- und Kostümbilder realisierte sie u.a. 2011 mit dem Freischütz im Heimathafen Neukölln (Regie: Maximilian von Mayenburg), und La Cenerentola (Winteroper Potsdam, Regie: Nico Rabenald). Im Schauspiel erarbeitete sie Dirk Lauckes Cargonauten (UA, Stadttheater Bremerhaven, Regie: Jens Poth) und Das war ich nicht am Stadttheater Ingolstadt. Am Staatstheater Darmstadt stattete sie die Neuauflage von Sylvia Plath von Johan Kresnik aus und schuf mit großem Erfolg das Bühnen- und Kostümbild für Wolfgang Rihms Kammeroper Jakob Lenz (Regie: Lothar Krause). Die Zusammenarbeit mit Lothar Krause fand 2014 mit The Turn of the Screw eine Fortsetzung. Ab 2012 entstanden mit der Regisseurin Andrea Schwalbach an der Oper Frankfurt Tilimbom, an der Staatsoper Hannover Vor dem Aufstand; Tosca sowie Cabaret folgten 2013 und 2014 am Theater der Stadt Heidelberg.